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Familiengottesdienst am 4. Advent – Sitzen und warten. Umgeben von glitzernder Sehnsucht.

Familiengottesdienst am 4. Advent – Sitzen und warten. Umgeben von glitzernder Sehnsucht.

Am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, dem 4. Advent, feierten wir einen festlichen Gottesdienst für Groß und Klein. Rund 170 Besucherinnen und Besucher kamen zusammen – die Kirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Es war ein lebendiger und zugleich berührender Familiengottesdienst, geprägt von viel Musik, Gemeinschaft und adventlicher Vorfreude.

Unter dem Thema „Sitzen und warten. Umgeben von glitzernder Sehnsucht.“ stand die Geschichte des alten Simeon im Mittelpunkt. Pfarrerin Astrid Krall-Packbier gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit ihrem Team. Zunächst wurde die biblische Erzählung aus Lukas 2, 25–35 kindgerecht erzählt und vorgespielt: Simeon, der Tag für Tag in Jerusalem vor dem Tempel sitzt und auf den Messias wartet, begegnet Maria und Josef, nimmt das Kind Jesus auf den Arm und segnet es. Die Kinder durften ganz nach vorne kommen, um die Szene aus nächster Nähe mitzuerleben. Anschließend folgten vertiefende Gedanken für die Erwachsenen.

Als Zeichen dieser Sehnsucht erhielt jede und jeder einen glitzernden goldenen Faden. Er soll daran erinnern, wie Simeons Hoffnung und Erwartung sich über alles gelegt haben – und wie auch wir mit Sehnsucht auf Weihnachten und die Geburt Jesu zugehen dürfen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem besonderen Instrumentalprojekt begleitet. Unter der Leitung von Hilde Adegasoye musizierte ein Orchester mit rund 40 jungen und älteren Mitgliedern unserer Gemeinde. Nach vier gemeinsamen Proben spielte das bislang größte Orchester, das wir in unserer Gemeinde erlebt haben. Ein herzlicher Dank gilt Hilde Adegasoye für ihr großes Engagement, ihre Geduld und ihre inspirierende Leitung.

Zu Beginn erklang das „Concerto grosso g-Moll“ von Arcangelo Corelli. Im weiteren Verlauf begleitete das Orchester verschiedene Adventslieder, bei denen die Gemeinde kräftig mitsang. Zum Abschluss sorgte eine schwungvolle Swing-Variante von „Oh Tannenbaum“ für Begeisterung. Die Musik war wunderschön, trug den Gottesdienst und wurde von den Besucherinnen und Besuchern mit großem Applaus gefeiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchenkaffee im Gemeindehaus zum Verweilen ein. Bei Kaffee und Gesprächen gab es Gelegenheit zum Austausch und zum gemeinsamen Ausklang dieses besonderen Adventssonntags.

Ein Gottesdienst, der noch lange nachklingt – in Musik, Gemeinschaft und glitzernder Sehnsucht.